Gemeinsam stark: Saarbrückens GWA startet neu durch!

Die Landeshauptstadt Saarbrücken setzt in der neuen Förderperiode 2026–2030 ein starkes Signal für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe: Mit 15,2 Millionen Euro wird die Gemeinwesenarbeit (GWA) an acht Standorten fortgeführt und um zwei neue Projekte in Güdingen (Irgenhöhe) und Malstatt (Rußhütte) erweitert. Die SPD-Fraktion hat sich dafür eingesetzt, dass die GWA nicht nur erhalten, sondern bedarfsgerecht ausgebaut wird. Denn eines ist klar: Soziale Spaltung darf nicht zum Dauerzustand werden. Die GWA leistet hier einen entscheidenden Beitrag – durch niedrigschwellige Angebote, Vernetzung und Empowerment vor Ort.

Seit 1974 ist die GWA ein Erfolgsmodell sozialer Stadtentwicklung. Sie schafft Anlaufstellen für Beratung, Bildung und Begegnung und stärkt den Zusammenhalt in benachteiligten Stadtteilen. Ihr Ansatz ist präventiv und partizipativ: Eigeninitiative, Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement werden gefördert, bevor Probleme entstehen. Gerade in Zeiten steigender Mieten, sozialer Ungleichheit und demografischen Wandels ist die GWA ein unverzichtbarer Partner der Kommunalpolitik.

Für die SPD ist die GWA ein Kernstück sozialdemokratischer Politik: Sie steht für Solidarität, Chancengleichheit und das Recht jedes Menschen auf Teilhabe – unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Die neue Förderperiode bietet die Chance, diese Prinzipien flächendeckend umzusetzen.

GWA vor Ort – acht Stadtteile, individuelle Schwerpunkte

Wackenberg (PÄDSAK e.V.): Familienbildung und interkulturelle Begegnung, speziell für Familien mit Migrationshintergrund.
BürgerInnen Zentrum Brebach: Generationenübergreifende Angebote von Hausaufgabenbetreuung bis Nachbarschaftshilfe.
Kontaktzentrum Folsterhöhe: Beratung bei Arbeitslosigkeit, Schulden und Wohnungsnot – mit Blick auf neue Perspektiven.
Stadtteilbüro Alt-Saarbrücken: Vernetzung und Projektarbeit, Stadtteilfeste, Kultur- und Bildungsangebote.
Gemeinwesenarbeit Burbach: Zusammenhalt stärken durch Nachbarschaftscafés und gemeinsame Gartenprojekte.
Zukunftsarbeit Molschd (ZAM): Jugend- und Bildungsarbeit, Bewerbungstrainings, Medienworkshops und Freizeitangebote.
Gemeinwesenarbeit Dudweiler-Mitte: Fokus auf Wohnungsfragen und soziale Integration in einem besonders benachteiligten Stadtteil.

Seit einigen Jahren gehört auch die Arbeit mit und für die Senior*innen zu den zentralen Schwerpunkten der GWA. Hierzu zählen Beratungsangebote, Mittagstisch, Tagesfahrten und andere Veranstaltungen. Ziel ist es, den älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Wohnumfeld zu ermöglichen.

Neue Projekte in Güdingen und Malstatt

Irgenhöhe, Güdingen: Erstmaliges Angebot für Familien mit Migrationshintergrund und Alleinerziehende – Sprachkurse, Bewerbungshilfen, interkulturelle Begegnungen.
Rußhütte, Malstatt: Bildungsberatung, Freizeitangebote und Förderung von Eigeninitiative für Jugendliche und junge Erwachsene.

Diese neuen Standorte zeigen: Die GWA passt sich flexibel dorthin an, wo der Bedarf am größten ist.

Herausforderungen und Perspektiven

Die GWA darf nicht als Sparposten gesehen werden, sondern ist eine Investition in den sozialen Zusammenhalt. Steigende Sozialkosten, der demografische Wandel und die Digitalisierung stellen neue Anforderungen. Flexible Angebote, digitale Beratung und Online-Teilhabemöglichkeiten werden künftig noch wichtiger.

Die Botschaft ist klar: Eine Stadt, die Zusammenhalt will, braucht starke Gemeinwesenarbeit – und die SPD wird sich weiterhin für ihre ausreichende Finanzierung und politische Stärkung einsetzen.

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