Es tut sich was in Malstatt

Dank des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Malstatt“ konnte schon viel im Stadtteil erreicht werden. Zu nennen sind da etwa die Bildungswerkstatt oder die Neugestaltung des Hambacher Platzes. Jetzt tut sich wieder was. Der Brückenkopf der Wilhelm-Meyer-Brücke und der Leipziger Platz werden umfangreich saniert. Lange war dieser Bereich vor allem eines: ein unübersichtlicher Verkehrsraum, dominiert von Asphalt, Autos und komplizierten Querungen. Jetzt bekommt Malstatt dort ein Update, das wirklich zählt.

Die Neugestaltung verbindet nicht nur das untere mit dem oberen Malstatt. Sie verbindet auch Ansprüche an eine moderne Stadt: Sicherheit, Klimaschutz, Alltagstauglichkeit, Mobilität und Lebensqualität. Breitere Gehwege und sichere Querungen für die Bürgerinnen und Bürger mit weniger Asphalt, mehr Grün und neuen Bäumen. Das ist nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch ein Beitrag für ein besseres Stadtklima.

Besonders bemerkenswert ist aber nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg dorthin. Dieses Projekt wurde nicht über die Köpfe der Menschen hinweg geplant. Bürgerinnen und Bürger haben ihre Ideen eingebracht, diskutiert und mitgestaltet.

Natürlich fallen Parkplätze weg. Doch Stadtentwicklung bedeutet, Prioritäten zu setzen. Wenn wir Sicherheit erhöhen, Lebensqualität steigern und das Klima schützen wollen, dann müssen wir Flächen neu denken. Was Malstatt hier gewinnt, wiegt schwerer als das, was wegfällt.

So geht Stadtentwicklung: mutig – und vor allem gemeinsam mit den Menschen vor Ort.

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