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25.11.17 - SPD: Umbau der Wilhelm-Heinrich-Brück ist sinnvoll

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"Wenn's schwierig wird, ist die CDU dagegen." So kommentiert Patrick Kratz, der für Radverkehr zuständige Stadtverordnete der SPD-Fraktion die Einlassungen seines CDU-Kollegen Kessler zum Umbau der Wilhelm-Heinrich-Brücke. "Das Verhalten der CDU ist schon ein bisschen seltsam. Ihr baupolitischer Sprecher fordert im städtischen Bauausschuss, die Verwaltung solle sich darum kümmern, dass außerhalb Saarbrückens Schnellradwege gebaut werden - also dort, wo die Stadt gar nicht zuständig ist. In der Stadt aber, da wo es eng und knifflig ist, gehen die Kollegen auf die Barrikaden.
 
Wir wollen mehr Radverkehr in der Stadt. Dazu müssen wir müssen die großen Achsen unserer innerstädtischen Radverkehrsinfrastruktur systematisch durchgehen und stärken. Fahrradwege sind nur dann attraktiv, wenn sie nicht immer wieder durch fehlende Teilstücke, Hindernisse, Bordsteine oder Baustellen unterbrochen werden. Radfahrer sollen zügig, sicher und bequem durch die Stadt kommen. Wir haben uns die Pläne für die Wilhelm-Heinrich-Brücke gut angeschaut und intensiv in den Gremien diskutiert. Ich bin davon überzeugt, dass das Konzept funktioniert - für Fahrräder und Autos gleichermaßen. Die Brücke ist Teil einer Verbindungsachse, die von Alt-Saarbrücken bis zur Uni verläuft. Wir unterstützen ihren Umbau und bleiben an den weiteren Teilstücken dran, insbesondere an der Heuduckstraße und am Meerwiesertalweg. Da wünschen wir uns auch dringend mehr Tempo in der Umsetzung.
 
Wir haben im Verkehrsentwicklungsplan ein ambitioniertes Programm zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Saarbrücken aufgestellt. Die Beteiligungsprozesse waren vorbildlich, auch die Politik war immer dabei. Die Umsetzung ist jetzt angelaufen. Um den Radverkehr in Saarbrücken zu stärken müssen wir auch an die schwierigen Detailpunkte ran. Dazu stehen wir auch in Gesprächen mit den Aktiven aus der Radverkehrsszene, wie dem ADFC und dem Radelkollektiv. Hier wird lösungsorientiert gearbeitet - bei der CDU ist da noch viel Luft nach oben", so Kratz.