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07.02.18 - Krankenhaus-Kooperation: Strobel redet Klinikum Saarbrücken schlecht

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In Zusammenhang mit dem geplanten Klinikverbund von Klinikum Saarbrücken und Kreiskrankenhaus St. Ingbert hat Peter Strobel die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des städtischen Klinikums in Frage gestellt. Die SPD-Fraktion weist dies scharf zurück. Elisabeth Rammel, SPD-Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums zeigt sich verärgert.
 
„Die Stadt macht das, was landauf, landab gefordert wird. Wir arbeiten interkommunal zusammen. Wir kümmern uns um eine zukunftsfeste Krankenhauslandschaft. Wir haben im Aufsichtsrat die Geschäftsführung beauftragt, die Vor- und Nachteile eines Klinikverbundes zu prüfen. Ein erstes Ergebnis dieser Prüfung ist, dass die Gründung eines Klinikverbundes als sinnvoll erachtet wird. Das wurde der Öffentlichkeit mitgeteilt.
 
Herr Strobel ist selbst Mitglied im Aufsichtsrat. Er tut nun so, als müssen man zunächst einmal sicherstellen, dass hier nicht versucht werde, aus zwei Kranken einen Gesunden zu machen. Er müsste es wirklich besser wissen. Das Gegenteil ist der Fall: Unser Klinikum ist alles andere als krank. Es ist gut geführt und behauptet sich in der allgemein schwierigen Lage der saarländischen Krankenhauslandschaft gut. Vor diesem Hintergrund wollen wir den Klinikverbund vorantreiben, um beide Standorte zukunftsfest zu machen und den Bürgerinnen und Bürgern eine gute medizinische Versorgung anbieten zu können. Peter Strobel kommt offenbar ohne solche Fakten aus. Als Aufsichtsratsmitglied und Saarbrücker Stadtverordneter ist es höchst unlauter, das Klinikum Saarbrücken in dieser Form schlecht zu reden“, so Rammel abschließend.