SPD Kreisverband Saarbrücken  |  SPD Saar  |  LHS Saarbrücken  |  Die SPD-Fraktion auf Facebook
none

11.10.17 - Helmholtz-Zentrum und Campusentwicklung zügig vorantreiben

none

„Wir brauchen zügig einen Plan, wie das neue Helmholtz-Zentrum und die weitere Entwicklung des Uni-Campus gleichermaßen vorangetrieben werden können“, so Peter Bauer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Saarbrücker Stadtrat zur aktuellen Berichterstattung über die Campus-Entwicklung.

„Für das Helmholtz-Zentrum brauchen wir ausreichende Flächen in direkter Nachbarschaft zum Campus. Der ideale Ort dafür bleibt für mich der Bereich nördlich und südlich des Stuhlsatzenhausweges, dort wo bereits jetzt das CISPA seinen Sitz hat. Nur so kann zügig ausreichend Platz geschaffen werden, ohne dass die Universität in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt wird.

Bauer unterstützt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Position des Universitätspräsidenten, dass auch für die Uni Erweiterungspotenziale am Campus erhalten werden müssen. Auch hier seien zusätzliche Flächen notwendig.

„Wir brauchen beides: sowohl die starke Universität mit ihrem breiten Fächerspektrum in Forschung und Lehre als auch die Ansiedlung des neuen Helmholtz-Zentrums. Beides darf nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

Bauer weist auf die überragende Bedeutung der Hochschulen für die Entwicklung des Saarlandes und der Landeshauptstadt hin. „Sie sind zentral für den Strukturwandel im Saarland. Sie binden junge Menschen in der Region und bringen Studierende und Wissenschaftler nach Saarbrücken. Sie haben wesentlichen Anteil an der Fachkräfteausbildung und der Ansiedlung und Ausgründung neuer Firmen.

Das Helmholtz-Zentrum kommt als Riesenchance für Saarbrücken und das Saarland hinzu. Stadt und Land dürfen diese Chance nicht auf die lange Bank schieben. Deshalb bekräftige ich meine Forderung, zügig eine hochrangige Taskforce zwischen Stadt und Land einzurichten, um die zentralen Fragen zu klären. Wir brauchen jetzt keine Gutachten, ob es geht, sondern schnell einen Plan wie es geht“, so Bauer abschließend.