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21.02.17 - Peter Bauer: Ludwigspark vernünftig zu Ende bringen

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„Der Stadtrat ist jetzt am Zug“, betont Peter Bauer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Saarbrücker Stadtrat und zugleich Vertreter des Stadtrats im Aufsichtsrat der Projektgesellschaft Ludwigspark. „Als Bauherrin muss die Stadt nach der nicht vorhersehbaren Explosion der Baukosten entscheiden, wie es weitergeht.“

Es sei wichtig gewesen, vor der Entscheidung über das weitere Vorgehen die aktuelle Kostenentwicklung transparent darzustellen. Nun müsse der beste Ausweg aus der Situation gefunden werden.

Bauer: „Es gibt im Grunde drei Optionen:

Die NULL-Variante: Das Projekt wird abgebrochen. Der Ludwigspark wird zu einem reinen Amateurspielfeld oder das Gelände wird ganz anders genutzt.

Variante 2: Die Ausschreibung wird aufgehoben und der Planungsprozess neu begonnen. Dies hätte massive Verzögerungen zur Folge. Darüber hinaus würden in jedem Fall zusätzliche Planungskosten anfallen. Zugleich ist höchst ungewiss, wie sich die Kosten in einem neuen Verfahren entwickeln.

Variante 3: Die ausgeschriebenen Tribünen werden vergeben und die Stadt versucht in den nächsten Jahren die komplette Planung umzusetzen und die dafür erforderlichen Mittel zu besorgen.“

Zur Planung erklärt Peter Bauer: „Die bestehende Planung ist sehr professionell. Wenn nach diesem Plan gebaut wird, ist das Stadion auf jeden Fall zweitliga-tauglich. Alle Aussagen, der DFB zweifle an einer entsprechenden Tauglichkeit entbehren jeglicher Grundlage.“

Bauer präferiert die Variante, das Stadion auf Grundlage der bestehenden Planung weiterzubauen. Er empfiehlt Verwaltung und Stadtrat diesen Weg zu gehen. „Was wir angefangen haben, sollten wir auch zu einem vernünftigen Ende bringen. Ohne dabei andere wichtige Investitionen, z.B. in Kitas und Schulen und in unsere Straßen zu vernachlässigen. Der Weg wird sicherlich schmerzhaft und steinig, aber die Alternativen wären nicht besser. Eines ist sicher: Jedes Geknauber und jedes Provisorium würde wesentlich teurer“, so Bauer.