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17.02.18 - SPD fordert mehr Polizeipräsenz in Saarbrücken

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Angesichts der Vorkommnisse am Freitag Abend in Saarbrücken fordert die SPD-Stadtratsfraktion die Landesregierung dringend auf, für mehr Polizeipräsenz in Saarbrücken zu sorgen. Der Fraktionsvorsitzende, Mirco Bertucci wirft Innenminister Bouillon vor, falsche Prioritäten zu setzen.

„Wir erwarten vom Land, dass es seiner Aufgabe nachkommt, für Sicherheit in der Landeshauptstadt zu sorgen. Wir finden uns nicht damit ab, dass an Wochenenden immer wieder Nachrichten von Gewaltverbrechen in der Saarbrücker Innenstadt aufhorchen lassen. Die Zahl der Waffen, die in Umlauf sind, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das betrifft insbesondere frei verkäufliche Waffen, wie Schreckschusspistolen und Messer. Wir brauchen ein geeignetes Instrumentarium, um mit dieser Situation umzugehen. Hier ist das Land in der Pflicht. Die Sicherheitspartnerschaft des Landes mit der Landeshauptstadt kann sich nicht im Ausbau der Videoüberwachung erschöpfen.


Entscheidend für einen erfolgreichen Umgang mit Gewaltverbrechen in der Stadt ist mehr Polizeipräsenz. Sicherheit wird in erster Linie durch die Polizei gewährleistet. Die Polizei muss auf den Straßen sichtbar sein, ganz besonders an den zentralen Brennpunkten in der Stadt. Es ist nicht damit getan, im Rahmen von Schwerpunktkontrollen vermehrt Schwarzfahrer zu erwischen. Wir erwarten, dass Gewalttäter geschnappt und abgeschreckt werden.


Wir fordern nicht mehr und nicht weniger, als dass der Innenminister seine Arbeit macht und ausreichende Polizeipräsenz vor Ort sicherstellt – auch in den Abendstunden, wenn das nötig ist“, so Bertucci abschließend.