Unser Antrag wirkt: Almet wird attraktiver Naherholungsraum

Als SPD-Stadtratsfraktion begrüßen wir die aktuellen Entwicklungen rund um das Almet ausdrücklich und sind sehr erfreut darüber, dass unserem Antrag für ein eigenständiges Entwicklungskonzept stattgegeben wurde!

Bereits im Jahr 2023 hat der Stadtrat die entsprechenden Mittel erfolgreich in den Haushalt 2024 eingebracht, um die Zukunft des Almet als wichtigen Naherholungsraum gezielt und nachhaltig weiterzuentwickeln. Dass daraufhin eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, die sich im Rahmen mehrerer Workshops intensiv mit den Themen Nutzungsvielfalt, Freiraum und Verkehr auseinandergesetzt hat, ist ein großer Erfolg und bestätigt unseren politischen Ansatz.

Die Ergebnisse zeigen klar: Neben einer fundierten Analyse liegen bereits konkrete und umsetzbare Maßnahmen vor, die das Almet deutlich aufwerten können. Darüber freuen wir uns sehr.

Auf dieser Basis können nun gezielt Projekte priorisiert und umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Verlängerten Julius-Kiefer-Straße, um Konflikte zwischen Autos, Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Fußgängerinnen und Fußgängern zu reduzieren und die Sicherheit für alle zu erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Neugestaltung des östlichen Eingangsbereichs, der künftig als attraktives Entrée zum Almet erlebbar werden soll. Auch die geplante Anlage eines Uferwegs im Zuge der Renaturierung des Tabaksmühlenbachs stellt eine große Chance dar: Hierdurch kann nicht nur die ökologische Qualität verbessert, sondern gleichzeitig eine attraktive neue Wegeverbindung für Spaziergänger geschaffen werden.

Darüber hinaus ist die Anlage eines neuen Spielplatzes vorgesehen, der sinnvoll in die neue Wegeführung integriert werden soll und das Angebot insbesondere für Familien deutlich verbessert. Ergänzend können zusätzliche Angebote wie ein Bolzplatz oder eine Toilettenanlage entstehen.

Zur weiteren Stärkung der Naherholungsfunktion sollen zudem klar ausgeschilderte Spazierwege eingeführt werden – etwa ein „kleiner“ und ein „großer“ Rundweg. Diese verbessern die Orientierung, machen das Gebiet besser erlebbar und können auch historische Aspekte wie den Westwall in ein Informations- und Bildungskonzept einbinden.

Für das Jahr 2026 stehen hierfür städtische Mittel in Höhe von rund 246.000 Euro zur Verfügung. Ergänzend wurden bereits Fördermittel aus der Städtebauförderung in Höhe von 300.000 Euro für 2026 und 750.000 Euro für 2027 beantragt. Bei geschätzten Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro ist dies ein entscheidender Schritt, um die geplanten Maßnahmen schrittweise Realität werden zu lassen.

Ein zentrales Anliegen war uns ganz persönlich die frühe und aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger – und genau das wird jetzt Wirklichkeit! Wir freuen uns sehr, dass sie im weiteren Prozess so intensiv eingebunden werden, unter anderem durch ein lebendiges Fest im Almet, bei dem alle die Entwicklung hautnah miterleben können.

Für uns steht völlig außer Frage: Mit der Umsetzung unseres Antrags legen wir den Grundstein für eine strahlende Zukunft des Almet! Jetzt gilt es, die geplanten Maßnahmen mit voller Energie anzugehen und das Almet zu einem noch attraktiveren, sicheren und vielseitigen Naherholungsraum zu machen.

So soll aus dem Almet ein Landschaftspark werden

Mehr Natur erleben, bessere Spaziergänge, neue Angebote für Familien: Das Almet soll in den kommenden Jahren deutlich aufgewertet werden. Ziel ist ein großer Landschaftspark – und am Ende der größte zusammenhängenden Naherholungsraum Saarbrückens.

Jetzt gibt es dafür erstmals ein konkretes Konzept. Und noch viel wichtiger: eine Perspektive, wo das Geld dafür herkommen soll.

SPD hat den Anstoß gegeben

Den Grundstein dafür hat die SPD-Stadtratsfraktion gelegt. Auf unsere Initiative hin stellte der Stadtrat bereits 2023 erste Mittel für ein Entwicklungskonzept bereit.

Nach langer Vorbereitung hat eine städtische Arbeitsgruppe inzwischen konkrete Vorschläge erarbeitet. Jetzt folgt der nächste Schritt: Der Stadtrat schafft die Voraussetzungen für Fördermittel. Denn an Konzepten mangelt es in Saarbrücken wirklich nicht. Entscheidend ist aber, dass die Ideen auch umgesetzt werden.

Neue Angebote und bessere Wege

Die bisherigen Planungen enthalten bereits viele Ideen, die das Gebiet attraktiver machen sollen. Dazu gehören unter anderem:

  • neuer Spielplatz, öffentliche Toiletten und weitere Freizeitangebote
  • Naturspielbereiche und Sinnespfade
  • besser ausgeschilderte Rundwege
  • neue Eingänge zum Gebiet
  • bessere Rad- und Fußwege

Auch bestehende Angebote wie Gastronomie, Camping und Sportanlagen sollen stärker ins Gesamtkonzept eingebunden werden.

Ein Bach als grünes Rückgrat

Ein zentrales Projekt ist die Aufwertung des Tabaksmühlenbachs. Der Bach soll Schritt für Schritt renaturiert und besser zugänglich gemacht werden. Langfristig kann er zur grünen Achse des neuen Landschaftsparks werden. Mit Naturerlebnis, Spazierwegen und mehr Raum für Tiere und Pflanzen.

Geschichte erlebbar machen

Das Almet ist auch historisch ein besonderer Ort. Bunkeranlagen und Spuren des Westwalls prägen die Landschaft bis heute. Ein geplanter Geschichtspfad soll diese Orte miteinander verbinden und ihre Geschichte sichtbar machen.

Finanzierung nimmt Gestalt an

Für die Umsetzung ist bereits Geld eingeplant. 2026 sind es rund 250.000 Euro aus dem städtischen Haushalt. Zusätzlich wurden Fördermittel aus der Städtebauförderung beantragt, allein nächstes Jahr 750.000 Euro. Insgesamt werden die Kosten auf etwa 10 Millionen Euro geschätzt.

Bürgerbeteiligung geplant

Auch die Menschen vor Ort sollen sich einbringen können. Deshalb plant die Stadt Veranstaltungen und Aktionen direkt im Almet. Noch in diesem Jahr soll dort ein großes Fest stattfinden, bei dem Ideen gesammelt und diskutiert werden können.

Das Konzept steht (endlich!), jetzt geht es ans Machen. Unser Ziel bleibt dasselbe wie schon immer: Das Almet soll attraktiver werden und aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Die Chancen dafür stehen jetzt besser denn je.

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