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Saarbrücker Gastro für den Winter rüsten

Die Terrassensaison neigt sich dem Ende zu. Viele Gastronomiebetriebe stehen jetzt vor der Frage, wie sie den Winter finanziell überstehen sollen. Durch die Corona-Auflagen und die räumliche Situation vieler Gaststätten und Restaurants ist es kaum möglich, einen Betrieb wirtschaftlich zu führen. Wenn im Winter dazu noch die Außenbestuhlung wegfällt, wird es sicherlich nicht leichter. Deshalb bedarf es weiterer Maßnahmen, um die Gastronomie zu unterstützen:

Wir fordern eine gänzliche Aussetzung der Gebühren für die Außengastronomie für dieses sowie fürs kommende Jahr. Die Stadtverwaltung hat diese Sondernutzungsgebühren bis dato lediglich gestundet – und das auch nur für das laufende Jahr. Das hilft nicht. Der ausgefallene Umsatz kann ja nicht einfach nachgeholt werden.

Daneben sollte das bestehende Verbot von gasbetriebenen Heizpilzen ausgesetzt werden. Es ist vollkommen richtig, dass gasbetriebene Heizpilze aus Gründen des Klimaschutzes verboten wurden. In der aktuellen Situation sollte hier aber eine Ausnahme gemacht werden, um die Außengastronomie so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.
Unser Vorschlag ist hier ein Förderprogramm, um Gastronomen bei der Anschaffung elektrobetriebener Heizpilze zu unterstützen.
Viele der Gäste haben Bedenken, die Innenbereiche der Gastronomien zu nutzen. Mit den Heizpilzen könnte der Terrassenbetrieb auch über die kalten Wintermonate hinweg aufrechterhalten werden.

Auch und gerade in der kalten Jahreszeit steht die Kneipen- und Restaurantkultur für Lebensfreude und trägt wesentlich zum Charme Saarbrückens bei. Die Stadt ist gefordert, schnelle und unbürokratische Hilfen anzubieten, um den gastronomischen Betrieben auch in der kalten Jahreszeit das Überleben zu sichern.

Sascha Haas