Die Special Olympics sind vorbei. Sie waren das größte Sportevent in der Geschichte des Saarlandes. Eine intensive Woche voller großer Emotionen und sportlicher Höchstleistungen haben gezeigt, wie verbindend Sport ist. Über 4.000 Athleten haben das Saarland und vor allem unser Saarbrücken zur Bühne für gelebte Inklusion gemacht. Und ganz nebenbei zehntausende Teilnehmer, Freiwillige und Zuschauer gleichermaßen begeistert.
Doch was bleibt uns hier in Saarbrücken, jetzt, wo die Wettkämpfe vorbei und die Medaillen vergeben sind? Eine ganze Menge! Nicht nur waren viele tausend Menschen zum ersten Mal in Saarbrücken und kommen bestimmt gern wieder. Vor allem aber bleiben drei top modernisierte Sportstätten zurück: Das Stadion Kieselhumes, das Sportfeld am Ludwigspark und die Sporthalle Bruchwiese.
Neue Tribünen, bessere Zugänge, neue Toiletten, neue Sportanlagen, neue Gebäude und vieles, vieles mehr. Ich verzichte jetzt auf den gesamten Maßnahmenkatalog. Nur so viel, denn so ehrlich muss man sein: Ohne die Special Olympics, ohne die vielen Millionen Euro vom Land, wären wir in der notorisch klammen Stadt Saarbrücken niemals da, wo wir heute sind. Schon deswegen bin ich froh und dankbar, dass die Spiele ins Saarland gekommen sind.
Die Special Olympics haben gezeigt, was möglich ist, wenn Sport Menschen zusammenbringt. Das größte Vermächtnis dieser Spiele ist deshalb nicht nur die Erinnerung an ein Ausnahme-Event. Sondern auch eine Investition, die noch viele Jahrzehnte der Sportstadt Saarbrücken zugutekommen wird.




