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07.03.17 - Die Stadt bracht ein modernes Stadion

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Will die Stadt für den FC ein Luxus-Stadion bauen? Eindeutig nein, will sie nicht! Die Stadt will ihren Ludwigspark, der in diesem Jahr 64 Jahre alt wird, in ein modernes Stadion umbauen, für das man sich bei heimischen und auswärtigen Besuchern nicht schämen muss. Ein Stadion, in dem Profifußball ohne Einschränkung möglich ist, aber auch Open Airs und andere Veranstaltungen. Wir wollen ein Stadion, das heute in allen deutschen Städten, auch wesentlich kleineren als Saarbrücken, zur selbstverständlichen Grundausstattung gehört. Das hat auch das Land so gesehen und großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt. Dafür meinen Dank.
Aber was darf uns ein solches Stadion kosten? Hat die Politik bei den aktuellen Kostensteigerungen versagt? Wir haben sorgfältig planen lassen, haben alle Genehmigungen eingeholt.  Im Saarland keine Selbstverständlichkeit! Wir haben den Anstieg der Baukosten falsch eingeschätzt. Auch ich selbst war zu optimistisch in manchen  Äußerungen.
Die jetzt geschätzten 28 Millionen  Euro Gesamtkosten sind für uns zu viel. Das muss auch günstiger gehen. Deshalb unterstützen wir den Vorschlag, die Ausschreibung aufzuheben und werden einen neuen Zeit- und Kostenplan vorlegen. Wir ziehen die Reißleine bevor die Kosten davon gelaufen sind. Auch das ist im Saarland keine Selbstverständlichkeit – auch nicht in St. Wendel, wo der „Große Baumeister“ Bouillon sein Rathausprojekt  mit 5,5 Millionen gestartet und mit 12 Millionen Euro abgeschlossen hat. Von denen das Land dann 10 Millionen draufgelegt hat.
Was wir uns bei Stadion gar nicht leisten können, ist Knaubern und ein Provisorium zu bauen. Die halten im Saarland ja bekanntlich ewig.

Die Kolumne von Peter Bauer im Wochenspiegel vom 7.3., aktualisiert.

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