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24.01.18 - Saarbrücker Brücken auf Vordermann bringen – Verkehrschaos vermeiden

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„In den nächsten Jahren müssen viele Saarbrücker Brücken saniert werden. Das wird nicht ohne Verkehrsbehinderungen gehen – das große Chaos müssen wir aber vermeiden“, so Günther Karcher, baupolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion am Rande der Sitzung des Bauausschusses.
 
„Die Brücken sind zentrale neuralgische Punkte im Verkehrssystem der Landeshauptstadt. Uns ist bewusst, dass ihre Sanierung den Verkehrsfluss stark beeinträchtigt. Deshalb haben wir die Verwaltung aufgefordert, uns einen detaillierten Zeit- und Maßnahmenplan vorzulegen. Darin müssen auch die jeweiligen Umleitungen enthalten sein. Vorher werden wir den Maßnahmen nicht zustimmen.
 
In diesem Zusammenhang steht auch die Verschiebung der Sanierung der Gersweiler Brücke ins Jahr 2020. So behalten wir genügend Flexibilität im System, wenn wir jetzt die Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke angehen“, so Karcher.
 
Theo Schmidt, SPD-Stadtverordneter aus Burbach ergänzt: „Dass die CDU Burbach jetzt den Vollanschluss Messe für sich entdeckt ist sehr zu begrüßen. Er ist tatsächlich ein wichtiger Baustein, um Burbach und Malstatt vom Verkehr zu entlasten. Deshalb fordert die SPD den Ausbau der Anschlussstelle zum Vollanschluss seit langem. Wir haben das Projekt im Sommer 2016 öffentlich vorgestellt und die Verwaltung beauftragt, es zusammen mit dem Land als Maßnahmenträger voranzutreiben.
 
So wichtig der Vollanschluss aber auch ist, seine Umsetzung mit zwei notwendigen Brückenneubauten wird einige Jahre in Anspruch nehmen. Es ist schon etwas unseriös, wenn die Burbacher CDU das Projekt jetzt als Entlastungsmaßnahme für die anstehenden Straßen- und Brückenbauarbeiten ins Gespräch bringt“, so Schmitt.