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20.03.17 - SPD optimistisch bei der Kunst im öffentlichen Raum

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„Wir sind optimistisch, dass wir die Mittel für Kunst im öffentlichen Raum wieder wie geplant bereitstellen können“, so die Kulturpolitikerin Josephine Ortleb von der SPD-Stadtratsfraktion. Die Mittel für Kunst im öffentlichen Raum waren für das Jahr 2017 auf Druck des Landesverwaltungsamtes aus dem städtischen Haushalt gestrichen worden.
 
„Kunst im öffentlichen Raum ist alles andere als tot. Diese Woche wird das Kunstwerk „Duo“ in der Schifferstraße eingeweiht. Die künstlerische Gestaltung des Fernbusbahnhofs steht auf der Tagesordnung des Stadtrats. Die Gestaltung des Vorplatzes der Synagoge ist für das Jahr 2017 vorgesehen. Wir fordern die Verwaltung auf, diese Maßnahme außerplanmäßig zu finanzieren. Einen entsprechenden Antrag haben wir für die nächste Sitzung des Kulturausschusses auf die Tagesordnung gesetzt“, so Ortleb.
 
 An der Synagoge entsteht ein kleiner, ansprechend gestalteter Platz, der zum stillen Gedenken, Trauern und Erinnern einlädt. Hier wird insbesondere auch die Zusage eingelöst, einen Ort für das namentliche Gedenken an die saarländischen Opfer des Holocausts zu schaffen. Die namentliche Nennung der Toten ist zentral für die jüdische Trauerkultur. Gleichzeitig wird die Synagoge aus ihrer Randlage am Beethovenplatz geholt und stärker ins öffentliche Leben herein gerückt. „Dieses Projekt ist von großer Wichtigkeit für die Stadt und das ganze Land und muss umgesetzt werden.
 
Darüber hinaus fordern wir die Verwaltung auf, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass die Mittel für Kunst im öffentlichen Raum ab 2018 wieder im städtischen Haushalt dargestellt werden können. Denn: Kunst muss sein“, so Ortleb.