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22.07.17 - Konsens zu neuen Wohngebieten nicht zerreden

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„Ich rate dringend davon ab, die drei neuen Wohngebiete in Burbach, am  Rotenbühl und am Anger in Dudweiler schon jetzt politisch zu zerreden, bevor wir überhaupt belastbare Entscheidungsgrundlagen haben“ erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Bauer zu den Äußerungen seines FDP-Kollegen Raab. Es habe in der Tat einen breiten Konsens im Bauausschuss und im Haupt-und Wirtschaftsausschuss gegeben, die drei Projekte zügig anzugehen. Auch die Freien Demokraten begrüßten grundsätzlich die Pläne der GIU, wie sie auch nochmals selbst bestätigen. Zügig angehen bedeute für die SPD, dass nun alle erforderlichen Untersuchungen zu den verkehrlichen Auswirkungen, den Umweltauswirkungen, den städtebaulichen Auswirkungen und anderes mehr erarbeitet werden müssen. Diese sind dann die Grundlage für die Diskussion in der Öffentlichkeit und für die notwendigen Entscheidungen in den städtischen Gremien. „Ich möchte also keineswegs Diskussionen und Kritik abwürgen, im Gegenteil, ich bin immer gerne bei öffentlichen Debatten dabei. Aber bitte auf seriöser Grundlage“, so Bauer weiter. „Es wäre schade, wenn die einzelnen Standorte vorzeitig auf der Grundlage von politischen Spekulationen zerredet würden. Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich in den drei Projekten mehr Chancen für die Stadt sehe als Probleme und Risiken.“

Foto: GIU-Projekt Neubaugebiet Franzenbrunnen