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15.09.17 - Über 50 Millionen für Saarbrücker Kitas und Grundschulen

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„In den nächsten fünf Jahren sind über 50 Millionen Euro für den weiteren Ausbau unserer Schulen und Kindertagesstätten notwendig“, so Susanne Nickolai, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion. Nickolai weist in diesem Zusammenhang auf deutlich steigende Zahlen bei Schülerinnen und Schülern sowie bei Kindern in den städtischen Kitas hin.

Nickolai: „Der Schulstart hat einen Rekord bei den Schulanfängern gebracht. Mit 1458 Erstklässlern liegt ihre Zahl so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Insgesamt besuchen 5532 Schülerinnen und Schüler eine unserer 27 Grundschulen. Wir sind sehr froh, dass unsere Bevölkerung wächst und dass auch wieder mehr Kinder in unsere Schulen kommen. Auch der Bedarf an Kita-Plätzen steigt weiterhin. Um dem steigenden Platzbedarf gerecht zu werden legt die Stadt ein Millionenprogramm zusätzlicher Investitionen auf. Die Entscheidung über eine entsprechende Änderung des Wirtschaftsplans des städtischen Gebäudemanagementbetriebs steht an. Wir unterstützen diese Investitionen mit Nachdruck.


Für An- und Umbauten an unseren Grundschulen sind bis 2020 rund 35 Millionen Euro vorgesehen. Neben dem Ausbau der Grundschule in Scheidt sind Erweiterungsbauten an acht weiteren Schulen vorgesehen, die größten Maßnahmen an der Ostschule in St. Johann und der Grundschule Wallenbaum in Malstatt. In Burbach möchten wir eine zusätzliche Grundschule neu bauen, um die Situation an der Grundschule Weyersberg zu entspannen. Neben Unterrichtsräumen schaffen wir Platz für die Nachmittagsbetreuung, für Küchen und Speiseräume, da auch hier der Bedarf immer weiter wächst“, so Nickolai.


„Für neue Kitas planen wir in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von rund 23 Millionen Euro ein. So sind Neubauten auf der Folsterhöhe, in Burbach in den Hanfgärten, in Klarenthal, Malstatt und Dudweiler vorgesehen. In Brebach werden wir zusammen mit unseren Partnern aus Saargemünd eine Kita errichten, in der deutsche und französische Kinder gemeinsam betreut werden. Dafür werden EU-Fördermittel erwartet. Darüber hinaus wird die Kita in Ensheim erweitert. Eine große Herausforderung stellt für die Stadt die Personalisierung all der neuen Betreuungsplätze dar. Hier werden wir uns weiterhin stark engagieren um genügend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden“, so Nickolai.