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20.09.17 - Universität: Breites Fächerangebot und neue Spitzenforschung nicht gegeneinander ausspielen!

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„Wir brauchen dringend einen Masterplan zur Sicherung der langfristigen Entwicklung der Saar-Universität“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD im Saarbrücker Stadtrat, Peter Bauer, nach dem Austausch des Haupt- und Wirtschaftsausschusses des Stadtrats mit dem Präsidenten der Universität, Professor Manfred Schmitt.
 
Bauer weist auf die überragende Bedeutung der Hochschulen für die Entwicklung des Saarlandes und der Landeshauptstadt hin. „Sie sind zentral für den Strukturwandel im Saarland. Sie binden junge Menschen in der Region und bringen Studierende und Wissenschaftler nach Saarbrücken. Sie haben wesentlichen Anteil an der Fachkräfteausbildung und der Ansiedlung und Ausgründung neuer Firmen.
 
Ich bin sehr beeindruckt von den Leistungen unserer Universität. Für ihre Zukunftsfähigkeit ist beides notwendig, ein breites Fächerangebot und exzellente Spitzenforschung. Bei der räumlichen Enge auf dem Campus und dem bestehende Sanierungsstau muss dringend ein zwischen Land, Universität und Stadt abgestimmter Masterplan erstellt werden. Und es müssen dringend wieder ausreihende Mittel für Investitionen und den laufenden Betrieb bereitgestellt werden. Wir brauchen langfristig gesicherte Entwicklungen und keine Klein-klein-Lösungen im täglichen Häuserkampf gegen den Verfall. Gleichzeitig muss die Ansiedlung neuer Einrichtungen, allen voran des Helmholtz-Zentrums, zügig umgesetzt werden. Sanierung und Neubau, bestehende Fächer und neue Angebote dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“
 
Bauer spricht sich dringend für eine Ansiedlung des Helmholtz-Zentrums in direkter Nähe zum Campus aus. „Das neue Zentrum ist eine Riesenchance für Stadt und Land. Professor Schmitt hat nochmals klar auf die deutlichen Vorteile der Campuslage für die Attraktivität der Universität für Forschung und Lehre hingewiesen. Schon jetzt ist die interdisziplinäre Kooperation eine große Stärke der Universität. Dafür sind kurze Wege von großer Bedeutung. Das gilt genauso auch für das Helmholtz-Zentrum.
 
Als SPD-Fraktion unterstützen wir die neuen Entwicklungen an der Uni und möchten die daraus entstehenden Chancen bestmöglich nutzen. Uns ist bewusst, dass das auch für die Stadt eine große Kraftanstrengung bedeutet. Wir brauchen zusätzlichen Wohnraum für Studierende, Forscher und ihre Familien. Wir schaffen Plätze in Schulen und Kitas und streben die Einrichtung einer internationalen Schule für die Kinder internationaler Fachkräfte in Saarbrücken an. Darüber hinaus brauchen wir auch Platz für die Ansiedlung neuer Firmen, die ebenfalls die Nähe zur Spitzenforschung an unserer Universität brauchen“, so Bauer.