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10.11.17 - Eröffnung der Modernen Galerie: SPD lobt Kultusminister Commerçon

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Vom Architektenwettbewerb bis zur Eröffnung des Erweiterungsbaus der Modernen Galerie in der Saarbrücker Bismarckstraße gingen mehr als 10 Jahre ins Land. Dazwischen lag eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen: fehlerhaftes Vergabeverfahren, Missmanagement und Kostensteigerungen, Rechnungshofberichte und Gerichtsprozesse, Kündigung des Stiftungsvorstands und Proteste aus der Anwohnerschaft. Das Projekt beschäftigte nicht weniger als zwei parlamentarische Untersuchungsausschüsse, vier Landesregierungen und fünf Kulturminister. In wenigen Wochen ist es endlich soweit: Die Moderne Galerie öffnet wieder ihre Pforten und präsentiert sich in neuem Gewand.

„Jahrelang waren Kultur und Kulturpolitik untrennbar mit dem Desaster um den so genannten ‚Vierten Pavillon‘ verbunden. Dass die Kultur im Land endlich wieder unter einem positiven Vorzeichen wahrgenommen wird, ist das große Verdienst von Kultusminister Ulrich Commerçon“, betonen die SPD-Abgeordneten Josefine Ortleb und Jürgen Renner.


Die neue Bundestagsabgeordnete Ortleb, gleichzeitig SPD-Mitglied im städtischen Kulturausschuss, lobt Commerçon für dessen „umsichtige Versöhnungsarbeit“. „Der Minister hat es geschafft, die drei von Hanns Schönecker entworfenen Museumspavillons mit dem Erweiterungsbau, den gesamten Museumskomplex mit dem städtebaulichen Umfeld und vor allem Anwohner und Bürger mit dem Bauprojekt zu versöhnen. Bereits der Tag der offenen Tür im Juni hat gezeigt, dass verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen wurde und die Empörung einer neuen Begeisterung gewichen ist.“


Und die Kosten? „Nach einer sorgfältigen Bestandsaufnahme hat der Kultusminister vor drei Jahren zum ersten Mal belastbare Zahlen vorgelegt und aufgeräumt mit der vorangegangenen Mogelei“, so Jürgen Renner, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Auch die Arbeit der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz sei mit der Einführung des Vier-Augen-Prinzips, der Trennung von Fach- und Rechtsaufsicht, einem neuen Stiftungskuratorium auf eine tragfähige Grundlage gestellt worden.


„Eine lange Wegstrecke liegt hinter uns. Die Moderne Galerie steht jetzt wieder in Konkurrenz zu den großen Museumshäusern in der Region. Davon profitieren am Ende alle: die Museumsbesucher, die Anwohner, die Stadt Saarbrücken und das Land. Das Saarland kann nun auf eine komplettierte Museums- und Kulturmeile verweisen, die überregional Aufmerksamkeit erzielt“, so Ortleb und Renner.